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2003
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„Bella
Block“ kann auch ganz anders. Die Fernseh-Kommissarin Hannelore
Hoger liest Geschichten von Edgar Allen Poe. Mit einer wohligen Gänsehaut
genießt man die Faszination des Grauens, ja entdeckt hier sogar
an sich selber makabre Momente des Schmunzelns.
Die erfolgreiche Schauspielerin Hoger (Grimme-Preis)stellt hier ihre Stimme
ganz in den Dienst der Texte. Hoger wandelt schwindelfrei auf dem Hochseil
zwischen makabrer Autorenaussage und Distanz der Vorleserin. "Das
verräterische Herz", "Das vorzeitige Begräbnis"
und "Der schwarze Kater" heissen die Geschichten. Abgründe
der menschlichen Seele kommen hier zum Ausdruck. Nichts für schwache
Nerven!
Der Pianist Siegfried Gerlich gibt mit seinen fingerfertigen musikalischen
Erzählungen von Mussorgsky und Debussy dazu den passenden Kommentar.
Besonderes Bonbon am Schluss: Die Hoger singt. „La vie en rose“…
Bonner Generalanzeiger : “Eine Glanzleistung !“
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