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Komische
Geschichten
2002
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Horst
ist der Satire-Shootingstar und Kabarettpreisabräumer in 2001: Salzburger
Stier, und Prix Pantheon! Er bezeichnet sich selbst als Geschichtenerzähler
und seine Programme, die er zwischen Kabarett und Comedy ansiedelt, als
Vorlese-Shows. Evers erzählt viele kleine, fast alltägliche,
aber immer sehr pointierte Geschichten relativ schnell hintereinander.
Mit viel trockenem Humor präsentiert er ein überaus komisches
Kaleidoskop des (Großstadt-)Lebens im Hier und Jetzt. Seine ungemein
heiteren Alltagsbegebenheiten haben dem niedersächsischen Kabarettisten
und Autor Horst Evers zum Top-Act der Kabarettszene gemacht.
Trotz verschiedener Handicaps: norddeutscher Tonfall, durch 13 Jahre Berlin
mittlerweile leicht verfärbt, keine auswendig gelernten Texte (liest
fast alles ab), keine Kostüme, keine Choreographie (er bewegt sich
während des Auftritts praktisch gar nicht) und keine Haare (Erblast),
gewann Evers selbst das Paulaner Solo in München mit großem
Vorsprung.
"Vorleseshow" nennt Horst Evers
diese Kabarettform. Er beschränkt sich auf die Kraft des Wortes,
vertraut in die Originalität des Textes - federleicht, voll fatalistischen
Humors ...taz: Seine "offenkundige Karriereunlust macht Horst Evers
zu einem so netten Prominenten. Selbst bei Harald Schmitt behielt er diese
Gelassenheit. Fast ein wenig schleppend hat er dort seine Umzugskistengeschichte
vorgelesen. Das wirkte ungewöhnlich langsam für Fernsehverhältnisse...angenehm
trostreich"!
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