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Musik
2000
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Boogie-Woogie! Schon beim Aussprechen oder Hören
des Namens fangen die Beine an zu wippen, spürt man den unverwechselbaren
Rhythmus der Musik und stellt sich ein typisches Boogie-Woogie-Kribbeln
in den Fingerspitzen ein. Eine Musikrichtung also, die ins Blut geht und
deshalb auch nichts von Ihrer Faszination eingebüßt hat.
Dieser dynamische Musikstil, der für die Weiterentwicklung
des Rhythm`n Blues einen wesentlichen Anteil hatte, kann sein Publikum
auf vielfältige Art begeistern: Ob als Solopianist, im Duo, als Band
oder selbst in Orchestergröße, die Musik ist in Clubs, Musik-
und Theaterkneipen, auf Kleinkunstbühnen und bei vielen Festivals
seit Urzeiten ein fester Programmpunkt.
Deshalb versteht es sich beinahe von selbst, dass wir auch im Rahmen
des "freiburg-grenzenlos-festivals" einen Boogie-Woogie-Abend
im Programm haben und diese Kunst von einigen der Besten präsentiert
wird.
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Martin
Schmitt (D)
Der Münchner Martin Schmitt gehört zu den interessantesten,
vielseitigsten und besten Pianisten, welche die Blues & Boogie Szene
aufzuweisen hat: Ohne Berührungsängste gegenüber anderen
Stilen und dennoch seiner eigenen, tief 'bluesgetränkten' Musiksprache
verhaftet, beherrscht er virtuos wie wenig andere - meist sehr puristisch
gesonnene Epigonen des Blues & Boogie - sein Metier, verbindet er
doch hohes pianistisches Potential mit so schwer einzugrenzende Dinge
wie Blues Feeling, Timing und dem Gefühl für den 'satten
Groove'.
Martin Schmitt trat in seiner noch relativ jungen Karriere
mit zahlreichen bekannten Musikern zusammen auf (zu nennen wären
Namen wie Dick Hyman, Ray Bryant, Jasper van't Hof, Rabih Abou-Khalil,
Wolfgang Dauner, Sigi Schwab, Jule Nigel u.a.), er war Gast auf vielen
Festivals (u.a. Montreux Jazz Festival, SWR-Festival) und er spielte vor
begeistertem Publikum in ausverkauften Häusern wie der Jazz-Meile
Berlin, der Philharmonie in München oder der Musikhalle in Hamburg.
Ganz privat hören und genießen kann man seine Musik
auf mittlerweile 5 veröffentlichten CDs , die sowohl Eigenproduktionen
als auch originelle und ideenrreiche Interpretationen bekannter Klassiker
enthalten - ob als Solist oder zusammen mit anderen Musikern und Musikerinnen.
Und dann gibt es da natürlich auch noch sein natürliches
Talent als 'Entertainer', das inbesondere die Konzertauftritte zusammen
mit seinem 'Boogie Brother' aus Hamburg, Joja Wendt, zu einem tollen Erlebnis
werden lassen.
In Freiburg auf dem Festival wird es allerdings ein wenig
'grenzenloser' werden; hier tritt Martin Schmitt zusammen mit dem französischen
Pianisten Jean-Pierre Bertrand auf und wir freuen uns natürlich sehr
auf diese deutsch-französische 'Kooperation'.
Jean-Pierre
Bertrand(F)
Von Pianisten wie Albert Ammons, Memhis Slim oder Lloyd Glenn beeinflußt,
entwickelt Jean-Pierre Bertrand seinen eigenen Boogie & Woogie-Stil
- geprägt von seiner klassischen Klavierausbildung und dem Studium
der großen Jazz-Pianisten. Vor allem technische Perfektion in Verbindung
mit Schnelligkeit und die Fähigkeit zur Improvisation zeichnen seine
Boogie & Woogie-Interpretationen aus. Hier sind es insbesonders die
Klassiker, die es Jean-Pierre Bertrand angetan haben und denen
er seinen Stempel aufzudrücken vermag. Daneben gehören zahlreiche
Titel des Jazz und des Blues zu seinem Repetoir, die allesamt sein vielseitiges
Pianospiel belegen.
Seit 1989 sind von Jean-Pierre Bertrand bereits 8 Musikalben
erschienen. Neben seiner intensiven musikalischen Tätigkeit, seinen
vielen Auftritten und der Teilnahme an zahlreichen Festival ist Bertrand
gleichzeitig auch als Veranstalter und Produzent tätig, wie z.B.
des internationalen Festivals "Nuits Jazz et Boogie & Woogie
piano", das jedes Jahr in Paris stattfindet.
Jean-Pierre Bertrand tritt nicht nur als Solist auf,
sondern sehr gerne auch mit anderen guten Musikern. Da Martin Schmitt
einer der Besten ist, freuen wir uns sehr auf das Zusammentreffen Beider
in Freiburg.
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