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Kammerpop
2001
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Die
Popette vergreift sich am letzten Tabu unserer mit Brüchen bepflasterten
Zeit: Damenbart... Sie spricht es aus. Und behandelt es nicht! Kosmetisch
gesehen, interessiert es sie nicht die Bohne. Vielmehr nimmt sie den Bart
an sich als Vehikel für Ausbruchsversuche aus Geschlechtsmustern und Pointendiktaten.
Alles klar?
Sie wird auf der Bühne sitzen. Solo. Am Flügel. Singen, Trompete
spielen, ihre einzigartigen Kurzgeschichten vertonen. Und ab und zu aufstehen,
um noch mehr Text auf die Anwesenden herabzuportionieren. Und am Ende
werden alle nach Hause gehen und bis zum Bersten aufgefüllt sein mit abgebauten
Vorurteilen, inbrünstigem Witz, Dichtung, Wahrheit und Jazz. Und mit dem
warmen Gefühl, dass es um die Frau an sich doch nicht so schlimm steht.
Wie einem eingeredet wird.
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